Raum für musikalische Begegnung
Raum für musikalische Begegnung Die Musikpädagogin Dorothée Dunsbach ist stolz auf ihr Klavierstudio ARTconTAKT

Saarbrücken. Dorothée Dunsbach ist stolz auf diesen Raum im Hinterhof der Mainzer Straße 52, den sie seit 2003 als Unterrichts- und Proberaum nutzt. Denn mit seinen 80 Quadratmetern und der guten Akustik bietet er ihr so viele Möglichkeiten. Hier hat die studierte Musikpädagogin ihr Klavierstudio "ARTconTAKT" angesiedelt und kann an ihrem Flügel unterrichten. Hier können ihre Schüler üben, aber auch Studenten der Hochschule für Musik und sie selbst natürlich, was ihr gerade in letzter Zeit wieder sehr wichtig ist. Und ganz besonders freut es sie, dass sie hier einen lange gehegten Traum verwirklichen kann: einen Raum für musikalische Begegnung. "Ich möchte Menschen zusammen bringen, die gemeinsam Musik machen", erklärt sie und verweist auf die vielen Aktivitäten, die hier bereits stattgefunden haben.
Konzerte und feste, Tanz- und Trommelkurse etwa, die alle davon profitieren, dass hier auch nachts und an Wochenenden ungestört agiert werden kann. Die Nachbarn sind weit weg. Ein Drumset und ein Flügel stehen bereits zur Verfügung und bald soll ein zweiter Flügel hinzukommen. "Es gibt wirklich interessante Literatur für zwei Flügel" weiß die Klavierlehrerin, die über fast dreißig Jahre Unterrichtserfahrung verfügt.
Unter anderem war sie 14 Jahre an der Musikschule in St. Wendel tätig, bevor sie sich 1999 mit ARTconTAKT selbständig gemacht hat und Erfahrungen auch im Bereich Künstlervermittlung sammeln konnte. Ihr zweites Standbein ist nämlich die gleichnamige Künstleragentur, die sie damals gegründet hat; im gleichen Jahr als sie die zwölfteilige Konzertreihe "ClaviaTour" organisierte. Es folgten viele andere Veranstaltungen, unter anderem das Illinger Klavierfestival "fortePIANO!", das 2006 stattfand. Auf Anfrage vermittelt die kundige Frau Künstler unterschiedlichster Sparten, vornehmlich aus dem musikalischen Bereich und dem der darstellenden Künste. Und außerdem managt sie den italienischen Pianisten Gianluca Luisi.
Seit 2001 hat sie seine Vertretung in den deutschsprachigen Ländern inne, seit sie den Gewinner des damaligen Saarbrücker Bachwettbewerbs kennen lernte und sie "seine außergewöhnliche Spielkultur und sein tiefes Eindringen in das Wesen der Musik" überzeugt hat. qb
Quelle: Saarbrücker Zeitung -Kultur Regional-, 20. April 2007